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Effektive Mikroorganismen (EM) im Garten

"Effektive Mikroorganismen" - das ist sicher ein Wunderwort der Neuzeit, denn mehr und mehr liest man von diesen extrem kleinen Stoffen, die anscheinend die Natur so positiv beeinflussen können. Doch was ist dran in dieser Theorie, wie wirken diese effektiven Mikroorganismen wirklich und wo können sie erfolgreich eingesetzt werden?

Nun mittlerweile ist klar, dass diese Technologie tatsächlich funktioniert und es gibt bereits eine Vielzahl an Produkten wie beispielsweise aus den Bereichen EM Garten, EM Getränke, EM Boden, etc. Man sieht also, das Anwendungsgebiet dieser effektiven Mikroorganismen ist riesengroß. Doch nun sollte noch geklärt werden, was diese EM eigentlich sind und warum sie so funktionieren, wie sie funktionieren. Grundsätzlich bezeichnet der Begriff "effektive Mikroorganismen" eine Mischung aus zirka 80 ausgewählten Mikroben, die durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Funktionen eine besondere Wirkung auf die Natur ausüben. Entdeckt hat das der japanische Wissenschaftler Higa, wobei bei der Entsorgung dieser EM auf einer Grasfläche festgestellt wurde, dass die Grashalme darunter schneller zu wachsen begannen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind dabei Milchsäurebakterien, Hefen und spezielle Aminosäuren.

Erklärt wird die Theorie durch das Dominanzprinzip. Demnach gibt es 3 unterschiedliche Arten von Mikroorganismen. Diese sind erstens die positiven Mikroben, zweitens die negativen Mikroben und drittens die opportunistischen Mikroben, welche keine besondere Wirkung entfalten, aber zu Mitläufern werden können, also die Eigenschaften entweder der positiven oder der negativen Mikroben annehmen können. Die Mehrheit der positiven oder der negativen Mikroben bestimmt nun die Funktion der Mitläufer. Bei der Anwendung selbst konnte man beispielsweise im Bereich EM Garten schon Erfolge erzielen. Denn durch die Zugabe von effektiven Mikroorganismen beim Obst- oder Gemüseanbau kann das Wachstum der Pflanzen beschleunigt werden. Außerdem wird das Risiko für einen Befall von Schädlingen verhindert, was ja immer besonders unangenehm für den Gartenbesitzer ist. Wer selbst Gartenbesitzer ist kann ja diese Technik mal ausprobieren, viele sind bereits schon sehr zufrieden damit.

Lesetipp: Verwendung Spaghnum Moos